Ein Beitrag aus dem Oktober 2009:
Sie sind überall und es kann jeden treffen... Aus heiterem Himmel
schlagen sie zu und man kann nichts dagegen tun... Arschlochkinder und
ihre ausgewachsenen Pendants!
Dabei sind die Zeichen doch eigentlich eindeutig. Schon von klein auf
sind sie nur am Brüllen und warum? Weil sies können. Nicht etwa, weil
sie Hunger haben oder in die Windel gemacht haben oder vielleicht Zähne
bekommen... Nein, einfach aus purer Freude am Brüllen!
Weiter gehts dann im Kindesalter. Arschlochkinder haben keine Freunde
und wenn doch, dann sind es andere Arschlochkinder. Offiziell spielen
sie dann draußen im Garten aber wenn man genau hinsieht, stellt man
fest, dass das fröhliche Glucksen daher rührt, dass man einer Spinne auf
einer Seite die Beine ausgerissen hat, so dass diese nur noch im Kreis
laufen kann. Anschließend schnappt man sich dann ein fliegendes Insekt
und reißt ihm die Flügel aus, nur um zu sehen wie es hilflos auf dem
Boden umher brummt. In der Schule erkennt man sie außerdem daran, dass
sie schon mit dem zarten Alter von 7 Jahren ein so diabolisches Lachen
haben, das alle James Bond Bösewichte vor Neid erblassen lassen würde.
In der folgenden Phase fällt es noch leichter diese Archlochkinder zu
identifizieren. Hauptsächlich, weil sie mit Ed Hardy Bling-Bling T-Shirt
und Mütze ihren Vokuhila spazieren tragen, während in der linken Hand
das Handy mittels irgend eines austauschbaren Hip Hop/RnB Interpreten
die nähere Umgebunug terrorisiert.
Irgendwann sind diese Arschlochkinder dann ausgewachsene Arschlöcher,
die sich in der harten Berufswelt zurecht finden müssen. Da bieten sich
dann natürlich besonders Berufe an, in denen man seinen Mitmenschen das
Leben besonders schwer machen kann. Viele mögen da zum Beispiel an den
Beruf des Zahnarztes denken, doch man sollte sich nicht von
Äußerlichkeiten täuschen lassen. Die meisten Zahnärzte sind einfach nur
Sadisten. Ist auch klar, denn dafür ist ein Studium erforderlich, was
schon 90% der ehemaligen Arschlochkinder ausschließt.
Prädestinierte Berufe sind schon eher Hausmeister, Gerichtsvollzieher oder, ganz beliebt, Bus- und Straßenbahnfahrer.
Der Hausmeister mag es zum Beispiel gar nicht, wenn er gebraucht wird.
Schon gar nicht mehrmals in der Woche. Und dann auch noch von ein und
derselben Person. Dann muss man halt mal drei Tage kalt duschen und auf
Strom verzichten, das haben die Leute nach dem Krieg doch auch
geschafft...
Der Gerichtsvollzieher dagegen hat eigentlich gar nichts gegen seinen
Job, nur die ganzen aufgebrachten Leute gehen einem irgendwann gehörig
auf die Nerven. Deshalb gibt in der Ausbildung eine Trainingswoche in
der Reklamationsabteilung von IKEA. Dort werden die herngehenden
Berufsarschlöcher gezielt abgestumpft, so dass ihnen das ausüben des
Berufs nicht zu einer zu großen Qual wird.
Wer es aber als ehemaliges Arschlochkind wirklich zu etwas bringen will,
der wird Bus- und Bahnfahrer. Was für ein Genuss es für diese Menschen
sein muss, wenn die Leute voller Hoffnung auf den Bus oder die Bahn
zustürmen und dann quasi im Moment der größten Erleichterung über das
Erreichen der Bahn jäh wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeworfen
werden, wenn der Fahrer vor ihrer Nase und breit grinsend wegfährt.
Das Meisterstück eines jeden Arschloch-Bus-und-Bahnfahrers ist es
allerdings, wenn er es schafft früher als nötig an einer Haltestelle zu
sein und es den nachkommenden, eigentlich immer noch pünktlichen
Fahrgästen unmöglich macht, in den Bus einzusteigen. Was für ein
selbstzufriedenes Arschloch man doch sein muss um bei sowas noch nicht
einmal ansatzweise so etwas wie ein schlechtes Gewissen zu haben.
P.S.: Eigene Erfahrungen des Autors könnten evtl. zu dieser doch recht subjektiven Ansicht geführt haben.
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